Genf | 07.03.2017 - Projekt HERO, mit Drohnentechnologie zum Lebensretter

Foto: Jaguar Land Rover Deutschland GmbH 

Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Land Rover am Dienstag 7.März 2017 das „Project Hero“. Dahinter verbirgt sich eine exklusive Version des neuen Land Rover Discovery. Als Neuheit hat der vielseitige Geländewagen eine leistungsfähige Drohne an Bord, die sogar während der Fahrt auf dem Geländewagen starten und landen kann.

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ist das weltweit größte und bedeutendste Netzwerk im humanitären Einsatz – mit Jaguar Land Rover als tatkräftigem Partner. Im Rahmen der jahrzehntelangen Kooperation entstand jetzt das "Projekt Hero", welches ab Sommer 2017 beim österreichischen Roten Kreuz zunächst in Trainingsszenarien erprobt werden soll. Die Rotkreuz-Notfallteams im Alpenland erhalten Gelegenheit, das Spezialfahrzeug auf Herz und Nieren zu testen – schließlich hofft man, mithilfe des Discovery die Reaktionszeiten in Not- und Katastrophenfällen weiter verkürzen zu können und so noch mehr Leben zu retten. "Zunächst wollen wir sehen, wie sich das Fahrzeug in Trainingsszenarien bewährt. Danach ist ein Einsatz bei Such- und Rettungsmissionen denkbar, etwa bei Unfällen im alpinen Gelände oder bei Hochwasserkatastrophen. Nachdem wir Erfahrungen gesammelt haben ist ein Austausch mit anderen nationalen Rotkreuzgesellschaften vorgesehen", erklärt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Darüber hinaus wird Projekt Hero auch Unterstützung bei konkreten Notfällen leisten, etwa wenn das Rote Kreuz bei heftigen Schneefällen oder Hochwasser gefragt ist.

Das Drohnenmodell Align M480L (Nutzlast 5500g, Sende- Empfangsradius 1km) wird auf dem Fahrzeugdach in einem integrierten Landesystem mit der Weltneuheit einer Selbstzentrierungs- und Magnet-Haltetechnologie mitgeführt. Dies erlaubt Starts und Landungen auf dem fahrenden Fahrzeug. Befindet sich der unbemannte Flugkörper in der Luft, können die Kamerabilder live zu den Nothilfeteams des Roten Kreuzes übertragen werden. Damit wird es den Rettern möglich, schneller und effektiver auf Ereignisse wie Erdrutsche, Überflutungen, Erdbeben oder Lawinen zu reagieren. Denn oftmals verändern die Naturkatastrophen die Landschaft dramatisch, sodass Karten wertlos werden. Das macht es noch schwieriger, Überlebende aufzuspüren und zu retten. Eine Drohne jedoch verschafft den Rettern den Blick aus der Vogelperspektive auf das Geschehen – aus sicherer Entfernung können die Helfer das Katastrophenszenario mithilfe der Drohne untersuchen und einschätzen. Die Drohne selbst kann über eine Tablet-App gesteuert werden. Damit können die Helfer in der sicheren Umgebung des Discovery bleiben, während die Drohne die Verhältnisse aus der Luft erkundet.

Quelle & Fotos: Jaguar Land Rover Deutschland GmbH

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